Mittagspauseneindrücke

In den letzten Tagen habe ich mal wieder – angeregt durch einen Betrag in der Facebook Gruppe „die analoge Fotografie lebt“ – meine Revue 400SE aus der Schublade geholt. Ich musste feststellen, dass noch ein Film eingelegt war und noch einige Bilder unbelichtet waren. Also kam die Kamera wieder in die Tasche fürs Büro und wurde wieder in die Mittagspause mitgenommen. Vorgestern dann entwickelt und digitalisiert. Ich habe festgestellt, dass ich die Kamera im letzten Winter wohl häufiger mit in die Mittagspause genommen hatte.

Dazu ein kurzer Exkurs: fast jede Mittagspause gehen einige Kollegen und ich zu einem nahe gelegenen Biomarkt. An den warmen und trockenen Tagen sitzen wir auf der Terrasse und lassen den Lieben Gott einen guten Mann sein. An den kalten und regnerischen Tagen stehen wir warm verpackt an einem Stehtisch unter einem Abdach. Viele gute Gespräche, viel Lachen und „nebenbei“ gute Kleinigkeiten aus dem Biomarkt ergeben eine perfekte Mischung zum Abschalten. Gut, wir schaffen das meistens nicht in den „normalen“ 30 Minuten, aber mit Gleitzeit wird trotzdem alles gut. Besser geht es kaum

Der Weg von und zu der Oase ist ca. 1 km, immer der selbe und vermutlich kann ihn jeder von uns schon mit geschlossenen Augen gehen. Trotzdem schleppe ich von Zeit zu Zeit eine Kamera mit uns suche nach noch nicht gesehenen Perspektiven und Bildern.

Der Film war ein Agfaphoto APX100, der mit 400 ASA belichtet wurde. Entwickelt habe ich den Film in Adox Adonal 1+50 (identisch mit Rodinal) – 50 Minuten bei 23° und 1 Minute Dauerkipp (eine sanfte „8“) und anschließend alle 10 Minuten eine sanfte „8“.

Ergebnisse wie folgt.

 

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